Frühlings Erwachen
von Frank Wedekind, inszeniert und gespielt vom Jugendclub KJT

People try to put us down/ Just because we get around/ Things they do look awful cold/ I hope I die before I get old
Zwischen den Generationen – und irgendwo dazwischen: wir.
Was passiert, wenn die Erwartungen lauter werden als die eigene Stimme? Was, wenn Leistungsdruck den Alltag bestimmt und Orientierung fehlt? Wenn Einsamkeit wächst, obwohl wir alle miteinander verbunden sein sollten?
Eine Generation auf der Suche. Nach Sinn. Nach Halt. Nach sich selbst.
Die Eltern greifen nach Antworten, doch ihre Hände finden oft nur Fragen. Also suchen die Heranwachsenden weiter: tastend, zweifelnd und doch entschlossen, Dinge zu verändern. Es geht um den Mut, sich auszuprobieren, neue Wege zu gehen und die eigenen Spuren dort zu hinterlassen, wo vorher keine waren. Und es geht um Freundschaften und die Liebe, die das Glück versprechen. Es geht aber auch um Unverständnis, um stillen Leidensdruck und das Gefühl von Ausweglosigkeit.
This is my generation, baby
Der KJT-Jugendclub nimmt in dieser Spielzeit Frank Wedekinds Klassiker Frühlings Erwachen als Grundlage der künstlerischen Arbeit: Ein Text von 1891 setzt sich lange vor Social Media und Co mit Körperbildern, Sexualität und gesellschaftlichen Erwartungen an junge Menschen auseinander –wie kann das heute noch relevant für uns sein? Was möchten wir eigentlich erzählen? Welche Geschichten sollen eine Bühne bekommen und wem geben wir unsere Stimme? Der Jugendclub findet frische, ungewohnte und überraschende Antworten.
Mit Daria Deuter, Jost Förster, Julian Goecke, Julia Hartmann, Fee Helen Hützen, Vivienne Kalcher, Selin Kartalmis, Sofia Knyr, Charlie Lutomski, Lucca Mitchell, Lea Sommer, Aylin Soylu, Lasse Weber
Künstlerische Leitung Anna Herguth-Trier, Hans Peters
Assistenz David Bingel
Dramaturgie Jacqueline Rausch
Ausstattung Janina Hudde
Inspizienz Lennart Aufenvenne