Mädchen wie die

Jugendclub

Die Mädchen von St. Helens sind was ganz Besonderes: Auserwählt wegen ihrer akademischen Begabung, ihrem kreativen Potenzial und ihres unkonventionellen Denkens. Eine Gruppe von Mädchen, die gemeinsam aufwächst, die Erinnerungen und Erfahrungen teilt. Solidarität hat jedoch Grenzen. Und die sind dann erreicht, wenn ein Nacktfoto der einen den Ruf aller anderen in Gefahr bringt! Mobbing? Nee. So ein Foto ist schnell geteilt. Wenn ich es nicht mache, macht es eben wer anders. Und überhaupt, als Mädchen kannst du dich so doch nicht präsentieren.

„Ein Schlüssel, der eine Menge Schlösser aufkriegt, ist ein richtig guter Schlüssel. Ein Generalschlüssel. Aber ein Schloss, das von vielen Schlüsseln geöffnet werden kann, ist ein echt beschissenes Schloss.“

Ein wilder Ritt durch die Zeiten vergegenwärtigt weibliche Rollenklischees, vorherrschende Sexismen, gesellschaftliche Erwartungen und toxische Gruppendynamiken – fordert jeden einzelnen Menschen heraus, sich zu positionieren und damit zu entscheiden: Wie emanzipiert wollen wir sein?

Triggerwarnung In dem Stück geht es um Mobbing und Suizid. Du brauchst Hilfe? Die Telefonseelsorge erreichst du unter 0800/111 0 111 oder das Jugendtelefon unter 0800 / 11 10 333.

Spielleitung JAlina Baranowski und Jacqueline Rausch

Ausstattung Renè Neumann und Janina Hudde

Besetzung Aileen Boll, Pia Bührmann, Jana Deckenhoff, Nico Dolle, Lena Eschmann, Clara Grigoleit, Jonathan Hornung, Stella Klaus, Ariana Parkin, Josephine Raschke, Lema Sahin, Anna Sas, Jasmin Schafrina, Lara Scharper, Marta Sproll, Smilla Strasser, Benjamin Tweneboah-Baah