Nachwort auf Mittwoch

Hallo und guten Morgen!

Was für ein berührender erster Tag, der nun hinter uns liegt. Zunächst einmal senden wir ein herzliches Danke und einen dicken Applaus an alle helfenden Hände und kreativen Köpfe, die dieses Festival möglich gemacht haben. Ihr seid tolle Unruhrstifter*innen und für uns hat sich alles erfüllt, was wir uns vorgestellt haben!

Es war bemerkenswert, die interne Eröffnung auf Discord mitzuerleben. Die Stimmung ist fast schon spürbar umgeschlagen, als um 15 Uhr das erste Begrüßungsvideo von Aline Bosselmann, Theaterpädagogin vom Schauspiel Essen, auf dem Server landete. Danach: Virtueller Applaus durch Emojis für alle Redner*innen – an dieser Stelle auch ein herzliches Danke an Frau Jenkner, Herrn Deutsch, Herrn Tombeil, Frau Eitzeroth, Herrn Dr. Esch und Frau Raschke –, die mit uns über ihre Videobotschaften die Eröffnung gefeiert haben.

Gemeinsam haben wir uns die Unendlichen (Ge-)Schichten der Positronen (Schauspiel Essen) auf Youtube angesehen, haben in Zoom-Workshops getanzt, geschauspielert und geschrieben und – last but not least – die Premiere von Nichts. Was im Leben wichtig ist von Keine Kategorie (Junges Schauspielhaus Bochum) auf Vimeo mitverfolgt. Und auch hier wieder: Warme Worte im Discord, Virtueller Applaus und eine absolute Begeisterung über die gesehenen Arbeiten.

Ein anrührendes Highlight des Tages war für uns das Nachgespräch, bei dem die Jugendclubs, die an diesem Mittwoch ihre Arbeiten vorgestellt haben über den Prozess, und aber auch die aktuelle Lage und die damit verbundenen Abstriche und Schwierigkeiten ins Gespräch gekommen sind. Von Fragen, wie man mit dem Stoff des Stücks umgeht und wie die aktuelle Lage das Stück vielleicht verändert hat bis hin zu dem Thema, wie man sich am besten Zuhause in die Rolle einfindet, um diese dann vor einer Kamera, anstatt vor Publikum zu spielen – es hat uns begeistert, mit welchem Engagement ihr euch den Fragen gewidmet und den damit verbundenen Themen auseinandergesetzt habt. Frei nach dem Motto:

“Die Kunst ist nicht zu stoppen!”

(Knut, 14 Jahre, Positronen)

Wir hoffen, ihr konntet bei der Abschluss-Meditation auf Instagram den Kopf etwas frei bekommen, eure Augen vom Bildschirm schauen erholen und wir freuen uns darauf, euch allen beim zweiten Festivaltag wieder virtuell zu begegnen!